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Mantis
Heilende Hände
 
Registriert seit: Feb 2003
Beiträge: 1.805
1post BA - Monster unter Deinem Bett Alt Kerzenburg, 04.09.17, 07:44 #1
Dieser Thread ist Teil des Projekts Bardenakadamie.
Jeder ist willkommen, seine eigene(n) Geschichte(n) zum Thema "Monster unter Deinem Bett" hier zu posten und dazu eingeladen, die Geschichten der anderen Schreiberlinge zu kommentieren.

Viel Spaß beim Schreiben und Lesen.

Bisherige Beiträge:
.. bald..
Mantis ist offline  
Timestop
Running out of Time
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Ganzweitweg
Beiträge: 4.841
Alt Kerzenburg, 04.09.17, 15:35 #2
Monster

Herr K lag in seinem Bett und bereitet sich auf das Einschlafen vor. Morgen musste er um 6:30 Uhr los um es zur Verwaltung zu schaffen, die schon um 9:00 aufmachte und vorher waren noch Vorbereitungen zu treffen. Er war also müde und bereit einzuschlafen, als um 23:07 Geräusche durch die dünne Wand zum Nebenzimmer brachen.
„Papa! Papa!“
Der Nachbarsohn quäkte nach seinem Elternteil und störte dabei seine Schlafbemühungen. Das Kind schrie weiter, bis der Vater nach 2 weiteren Minuten erschien. Zu langsam, nach Meinung von K.
„Was?“, sagte eine genervte Stimme und näherte sich offenbar mit schweren Schritten dem Bett seines Sohnes.
„Ich kann nicht schlafen!“, sagte das Kind.
Herr K konnte ihm das Nachfühlen, allerdings lag es bei ihm an dem Geschreie des Kindes.
„Warum?“, nahm die Stimme des Vaters seine Gedanken auf.
„Da sind Monster unter meinem Bett“, meinte das Kind.
Diese Erklärung kam K nicht ganz stimmig vor, nach einem kurzen Blick unter seinem eigenen Bett war er sich recht sicher, dass zumindest dort keine Monster waren, er hatte ja auch erst vor 4 Stunden gesaugt.
Der Vater gegenüber stimmte ihm zu.
„Da sind keine Monster, ich habe geschaut.“
„Schaust du nochmal?“, bat ihn das Kind.
Man hörte Gegrummel, wie sich jemand offenbar ächzend zu Boden begab und kurze Stille.
Da keine Schreie zu hören waren und der Vater nach kurzem Moment mit einem „Gut so?“ und nach einer weiteren Sekunde Stille das Zimmer verließ, sah sich Herr K von seiner Theorie bestätigt.
Er hoffte schlafen zu können.

Es war 23:14 als die Stimme des Kindes erneut nach seinem Vater rief.
Der Vater brauchte diesmal 5 Minuten, was K gedanklich unter „nicht zügig“ notierte und kam offenbar mit mehr Schwung hereingestürmt.
„Was?“, bellte dieser.
„Da sind doch Monster unter dem Bett.“
Der Junge schien die Beweislage seines Vaters anzuzweifeln, doch dann hörte man Schleifgeräusche und der Vater schrie „Siehst du? Da ist nichts!“ und das Kind begann zu weinen.
„Siehst du da Monster?“, schrie der Vater und das Kind heulte: „Nein“.
Die Tür wurde wieder zugeschlagen und da das Kind weiter leise vor sich hinschniefte, vermutete K, dass es nun auch Zeuge des Nichtvorhandenseins von Monstern unter dem Bett geworden war oder aber Monster gesehen hatte und sich damit abgefunden.
Es dauerte aber nur weitere 8 Minuten, bis das Kind wieder nach dem Vater rief. K wunderte sich, dass es nicht z.B. nach der Mutter als alternative Autorität verlangte, dann wieder erinnerte er sich, dass er die Mutter schon lange nicht mehr gesehen hatte, nicht seit sie mit einem blauen Auge in ein Taxi gestiegen war.
Nachdem die Tür aufgerissen wurde und der Vater offensichtlich hereingestürmt kam, entspannte sich ein recht einseitiger Dialog.
„Halt endlich die Klappe und schlaf!“, wütete der Vater mit unklar artikulierender Stimme und das Kind murmelte etwas vor sich hin. Etwas klatschte, das Kind heulte kurz lauter auf, war dann für einen Moment still, die Tür knallte zu und das Kind flennte leise weiter.
Herr K war von der Lösung nicht ganz überzeugt, denn das Kind raubte ihm mit seinen Geräuschen den Schlaf. Er wäre ja aufgestanden und hätte sich über die ineffektiven Erziehungsmethoden beschwert, aber er war zu müde und brauchte die Ruhe. Die aber wurde durch das Kind gestört, das sich nicht beruhigen wollte.

Gerade als er überlegte doch etwas zu unternehmen, ging die Tür auf und der Vater kam offenbar zum Glück noch einmal herein um die Situation zu lösen. K hörte erstickte Schreigeräusche, das Bett schien zu wackeln, einige Sekunden lang klang es als würde eine Person schwer keuchen. Etwas fiel zu Boden, Schritte entfernten sich.
Danach war Ruhe.
Diese hielt diesmal weiter an und das Problem schien gelöst zu sein. Herr K war zufrieden und nahm sich vor, den Vater am nächsten Morgen für die gute Erziehungsarbeit zu belobigen, wenn er ihn im Treppenhaus traf.
Timestop ist offline  
Kraven
Lernender
 
Registriert seit: Mar 2004
Beiträge: 2.063
Alt Kerzenburg, 04.09.17, 17:54 #3
... damn it, that's dark...
Kraven ist offline  
Timestop
Running out of Time
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Ganzweitweg
Beiträge: 4.841
Alt Kerzenburg, 06.09.17, 12:16 #4
Ich wollte erstmal etwas machen um die Stimmung aufzuhellen. Nicht? Ok, dann noch ein Werk, weil ich gerade im Flow bin, während ihr euch noch erholt. Nunja, heller wirds nicht, dafür endgültig ab 18.

Vorsicht. Kann Spuren von Pornographie (aber ohne Erotik) enthalten.


Sie lagen nackt im Bett. Er streichelte ihre Hüfte und küsste ihre Brüste, sie löste ein Sudoku.
„Ich möchte es jetzt mit dir machen“, hauchte er.
Sie nahm seinen enormen Schwanz in die Hand und rieb ihn.
„Ich auch“, schnurrte sie und griff dann wieder zu Stift und Heft. „Aber erst löse ich das Sudoku.“
„Kann es sein, dass du mit dem Ding mehr Zeit verbringst als mit mir? Ich sehe dich manchmal selbst bei der Arbeit damit rumlaufen“, flüsterte er, schob seine Hand zwischen ihre Beine und biss in eine ihrer Brustwarzen.
„Du übertreibst“, meinte sie, während sie ihn sanft zurückschob, dann seinen Penis mit der einen Hand massierte und mit der anderen weiter das Sudoku ausfüllte.

Er seufzte und lehnte sich zurück. Plötzlich kicherte er.
„Was ist?“, fragte sie, während sie eine weitere Reihe eintrug.
„Ich dachte, dass du mit deinen Sudokus sogar geheime Botschaften schmuggeln könntest. Geheime Codes für feindliche Regierungen oder so. Und dann müsste ich dich verhaften lassen.“
Er lachte.
„Wie kommst du darauf?“, fragte sie, hielt inne und runzelte verwirrt die Stirn.
„Wir hatten erst gestern ein Seminar in der Botschaft darüber. „Chiffrierung und Übermittlung“. Hab ich das nicht erzählt? Ist eure Abteilung nicht auch dabei? Das muss ich da morgen mal erzählen.“
Er grinste sie an. Sie überlegte kurz. Dann legte sie den Schreibstift weg, schlug ihm mit der Handkante gegen den Kehlkopf und drückte ein Kissen auf sein Gesicht, bis das zucken aufhörte. Danach beendete sie das Sudoku.

Als sie sie sich ein paar Minuten später bereit gemacht hatte, schaute sie ihn nochmal an, sein steifes Glied prachtvoll an ihm hervorstechend. Sie leckte sich über die Lippen und überlegte kurz.
„Ach. Das wird mir echt fehlen“, murmelte sie enttäuscht und drückte einen Knopf.
Das Bett verschwand seitlich und eine Treppe erschien im Boden, die sie herunterschritt. Sie betrat einen kleinen Raum mit Monitoren, die die Zimmer des Hauses zeigten, eine grauhaarige, kleine Frau räumte gerade einen Dildo weg und rückte ihr Kleid gerade.
„Sie hätten ruhig damit warten können bis nachdem sie es gemacht haben“, beschwerte sie sich.
„Kontaktieren sie MONSTER*, sie sollen einen Putzer schicken und mitteilen was die neuen Befehle sind.“
„Schon geschehen, Agent 6. Ich denke die kompletten Anweisungen werden gegen Mitternacht ankommen.“ Sie tippte einige Sachen flink in einen Computer. „Wirklich eine Schande.“
„Tut mir leid, Beth, der Idiot hätte mich sonst glatt enttarnt. Sechs Monate für nichts.“
„So würde ich das nicht sehen“, meinte Beth und reichte ihr Papiere aus einem Endlosdrucker.
Agent 6 las sie sich durch, nickte und verbrannte die Nachricht dann in einem Minihochofen neben dem Waffenschrank mit dem Raketenwerfer und Ninja Schwertern darin.
„Ich nehme jetzt erstmal eine ausgiebige Dusche“, seufzte sie und ging wieder die Treppe hoch, die sich hinter ihr hochklappte und den Raum erneut Atombombensicher verschloss.
„Gute Idee. Hail MONSTER“, rief Beth, zoomte im Bad auf die Duschkabine und holte ihre Sexspielzeuge wieder hervor.


* Mean Organization Now Successful Terrorizing Earth Randomly
Timestop ist offline  
Chinasky
Dirty old man
 
Registriert seit: Sep 1999
Ort: L.A. downtown
Beiträge: 10.795
Alt Kerzenburg, 03.10.17, 11:12 #5
Gute Stories!
__________________
Fröhlichen Heldentod wünscht ye olde Hank

Im Moment geht viel zu viel vor sich. (c) skull
Chinasky ist offline  
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